FJB-40 ?
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Verfasst am: Mi Apr 23, 2014 9:04 pm    Titel: Ads

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Jörg
Gast





BeitragVerfasst am: Fr Jan 16, 2009 8:01 pm    Titel: FJB-40 ? Antworten mit Zitat

Darf ich mal fragen, warum dieses Überthema so heißt?

Ich finde, dass es etwas wenig Themen sind, die sich damit beschäftigen.Warum werden hier nicht mal einige Themen aus der Geschichte des FJB behandelt?
Z.B. Übungen und Ausbildung? Oder liegt das daran, dass die hier schreibenden User kaum an solchen Dingen teilgenommen haben?

Wie hat man sich in welchen Situationen zu verhalten im rGG? Oder was ist Euch an besonderen Ausbildungshöhepunkten in Erinnerung geblieben?
Ich denke da an die OKO in den Ruinen von Prora oder der von Shanty entwickelten Kampfbahn in Selbigen usw.

Mal ein bißchen Würze in dieses Thema bringen.

Ich hab es ja schon mal versucht durch die "Übung" bin aber kläglich gescheitert, weil ich mal ganz kühn vermute, dass es entweder keinen interessiert oder es Absicht ist, darauf nicht zu reagieren, denn gelesen haben es ja anscheinend recht viele User hier.

Nun könnt Ihr mich ob dieser Kritik wiedermal zerreißen.

Gruß
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roland



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BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 7:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

Jörg!

Das kannst du dir vielleicht selbst beantworten, oder?

Vielleicht liegt es einfach daran, das manche vielleicht nicht nur an "Übungen" teilgenommen haben.

Ich habe nur an Übungen teilgenommen, und was ich dort erlebte, habe ich mir immer gesagt, möge es nur nicht zur Realität werden.

Aber auch so haben wir auch heute unsere Übungen zu bestehen und zu meistern.

Vielleicht ist das ganze Leben eine einzige Übung, oder?

Roland (Nabo)
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48.Ronin



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BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 7:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Also....wir haben mal bei einer Übung im "OG" nach stundenlanger Vorbereitung eine "Zunge" eingefangen. Mein Team hat dafür nur 5 Sekunden gebraucht. Was soll ich da noch groß erzählen.... Rolling Eyes .
Leider habe ich aber nicht im FJB gedient.

_________________
zu fragen mag eine momentane schande sein, aber nicht zu fragen und unwissend zu bleiben, ist eine schande fürs ganze leben.
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sven



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BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 8:03 am    Titel: Antworten mit Zitat

Jörg,


wohl fast alle haben hier eine militärische Ausbildung erhalten und einige werden auch an Übungen der verschiedensten Art teilgenommen haben aber anscheiend ist uns nicht danach, darüber zu berichten.

_________________
„Das Böse ist natürlich - seitdem es die Gestapo nicht mehr gibt und weil die Existenz Satans nicht zweifelsfrei bewiesen ist - die Staatssicherheit. "


Zuletzt bearbeitet von sven am Sa Jan 17, 2009 8:48 am, insgesamt einmal bearbeitet
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raiki



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BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 8:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht doch um Geschichte ....und nicht um Geschichten nöch Smile
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sven



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BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 8:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

raiki,

und zur Geschichte ist doch für den 7. Oktober ein Buch geplant.

_________________
„Das Böse ist natürlich - seitdem es die Gestapo nicht mehr gibt und weil die Existenz Satans nicht zweifelsfrei bewiesen ist - die Staatssicherheit. "
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Merkur



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BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 9:10 am    Titel: Re: FJB-40 ? Antworten mit Zitat

Jörg hat Folgendes geschrieben:
Ich hab es ja schon mal versucht durch die "Übung" bin aber kläglich gescheitert, weil ich mal ganz kühn vermute, dass es entweder keinen interessiert oder es Absicht ist, darauf nicht zu reagieren, denn gelesen haben es ja anscheinend recht viele User hier.

Gruß


Jörg,

mal meine ganz persönliche Sichtweise:
Ich bin grundsätzlich an Fachthemen interessiert. Das "Problem" an diesem Artikel ist m. E., dass er ein "alter Hut" ist. Ich habe ihn schon vor Jahren in der Barett und neuerlich in den entsprechenden Foren gelesen.
Ich gehe davon aus, dass Fachdiskussionen ohne Vorbehalte zur Person geführt werden können.
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winfried
Gast





BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 10:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Für Fachdiskussionen meine Zustimmung. Für Unsachliche meine Ablehnung. Ich denke wir haben alle unseren spezifischen Beitrag zur Erfüllung des uns übertragenen Klassen - und Kampfauftrages geleistet und dieses auch immer wieder im Rahmen von Übungen jeglicher Art unter Beweis gestellt.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, 40 Jahre Friedenssicherung.
Ich verspüre auch kein Interesse hier Diskussionen im Bereich von Spekulationen und Mutmaßungen zu führen, wie es woanders geschieht. Als Mitglied einer KEL (Kreiseinsatzleitung) sind mir entsprechende Lagenspiele und Handlungsdokumente aus KSÜ (Kommandostabsübungen) u.ä. noch bestens geläufig. Die Geheimhaltungsstufen GVS und VVS bestehen zwar nicht mehr, aber man muß auch nicht Alles in der Öffentlichkeit, wozu das Net auch zählt, breittreten.

Winni
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raiki



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BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 10:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Sven...das hört sich gut an.
Merkur...ich wolte es nicht sagen (wegens Absprechen und in die Tonne treten) aber ich habe diesen Beitrag im BARRET auch gelesen, mich fragte mal ein Springer aus N-Glewe nach dem Verfasser und ob ich ihn kenne,der Springer hat in der noch damaliegen Fernsphee 100 gedient,also kannst du dir vorstellen wann der beitrag erschien ungefähr zur selbiegen Zeit wie die Erste Auflage des Buches "Vom Himmel auf die Erde in den Kampf" oder noch etwas früher. Rolling Eyes
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raiki



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BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 10:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Nun aber wenn wir schonmal dabei sind,was unser Haufen an Einsatzgrundsätzen hatte(bis 1984) das müßten eigendlich der goßteil von Euch wissen,es gab ja auch genug geseusel darüber.Ich habe mich immer gefragt,ist es eigendlich jedem bewust was da auf dem einzelnen wartet?
Falli hin,Falli her,rosarot und mit Stunden der toten Augen im Kopp hat sich ein jeder,so denke ich,dahinnreißen lassen.Nach einem halben jahr UAZ war mir klar wenn wir wirklich müßen und da hinten ausgeladen werden,da gibt es kein zurük mer.Nun meine Frage wer könnte sich das anders vorstellen und wieviel überlebungschance hätte eine E-Gruppe von 10 Mann,bei einem Überfall,sagen wir mal,auf einen Gefechtsstand einer Mech I-Breigade.
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Rebell



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BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 1:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich halte z.B. nichts davon, Erlebnisberichte, die man schon mal im andren Forum eingestellt hat, hier zum allgemeinen Gaudi nochmal zu veröffentlichen, nur um das Thema voll zu machen. Da müßte schon was neues her. Und so was kann man auch nicht erzwingen, sondern da muß man Lust zu haben. Im Moment sehe ich aber andre Schwerpunkte.

Was die user hier im Forum angeht, da sind hier genügend gestandene FJ Kameraden und andre Spezis da,
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Gertlehnin
Gast





BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 3:47 pm    Titel: Sa. 17, 2009 Erlebnisberichte Antworten mit Zitat

mal ganz kurz meine persönliche meinung dazu. winni ronin merkur u. rebell haben es schon auf den punkt gebracht jeder in seiner funktion ob falli oder andere organe haben ihren eid geleistet und auch erfüllt. mir wurde in letzter zeit gesagt du warst kein falli darüber kann ich nur lachen. wo kamen die offz. der fallis her von den aufklär. die die besten in der fachrichtung wahren. ich persöhnlich wurde 1968 als fernaufklär. grpfh. in schneeberg ausgebildet. danach kam ich als einziger meiner kp. nach lehnin.ich war als fw. zugfhr. in der 2. aklkp. im 3.zug. danach habe ich weitere funktionen als stellvertr.kc für tech. und bewaffn. sachbearbeiter ts.im stab. schirm. 3.kp. ist.grpenfh. ich habe an funkaufklär. einsätzen im harz dedeleben dodeleben wernigerrode diesdorf usw. teilgenommen. ichwar zur hasenjagd von honni im magdeburger raum. manöver frühling 69 bei 26 grad nassen usw. das sind alles massnahmen die man beim kamerrad. abend besprechen kan. und seid 1981 war ich im fjb40 lstr40. als i.grpfhr. und habe keine übung oder überprüfung ausgelassen. ich will damit sagen wo ist der underschied.
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artfra



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BeitragVerfasst am: So Jan 18, 2009 8:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

raiki hat Folgendes geschrieben:
...Nach einem halben jahr UAZ war mir klar wenn wir wirklich müßen und da hinten ausgeladen werden,da gibt es kein zurük mer.Nun meine Frage wer könnte sich das anders vorstellen und wieviel überlebungschance hätte eine E-Gruppe von 10 Mann,bei einem Überfall,sagen wir mal,auf einen Gefechtsstand einer Mech I-Breigade.

Ich gehe schon davon aus, dass es auch einen Rückweg gab, wenn er dann vorgesehen wäre. Aber zuerst hatte man mal eine Aufgabe bedingungslos zu erfüllen dann eine weitere und dann noch eine Aufgabe und noch eine...
Ansonsten lag es aber in der Planung und vor allem im Team ( sozialistisches Kampfkollektiv Laughing ), sowie in den Führungsqualitäten der EG-Leiter, die ein Rückkommen der EG, möglicht vollzählig, garantierte.
Mal nebenbei, es gibt historisch genug verbürgte Fallschirmjägereinsätze der verschiedensten Armeen, zu den verschiedestens Zeiten und die sind auch zurück gekommen. Sonst wäre ja jeder Einsatz ein Kamikazeeinsatz!
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raiki



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Wohnort: Parchim Ringstr.24

BeitragVerfasst am: So Jan 18, 2009 2:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

artfa...mir ist es auch schon bewust das Leute zurück kommen,auch das eine E-Gruppe,wenn sie schonmal hinten ist mehrere Aufträge erhält,oder verstärkt wird wie auch immer.Aber ist das auch den meisten meiner Großlöblichen Fallis klarr gewesen,das nicht jeder nach Hause kommt oder das ein Posten beim durchsikern der VLV von garnichts weiß.Im grundegenommen das die Leute wusten was sie erwartet.Ja und ich möchte auch behaupten viele Einsätze in der Geschichte hatten...na sagen wir mal auch ne menge dusell.
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Jörg
Gast





BeitragVerfasst am: So Jan 18, 2009 5:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Na fein,dass schon so viele User meinen Artikel aus 1996 gelesen haben.
Ich habe zwar noch einige mehr geschrieben aber die Männer, die im anderen Forum einst aktiv waren, kennen die auch schon. Insofern, werde ich keine solche Artikel mehr hier einsetzen. Meine Frage bezog sich ja auch auf die Hauptüberschrift dieses Themas, das da "Geschichte desFJB-40" lautet und man konnte hier vieles lesen aber eben nur wenig über die Geschichte des FJB-40.

Na gut, also keine Beiträge mehr dazu.

Trennung

So wie es Arti beschrieb haben wir es seinerzeit auch unseren Soldaten erklärt. Hat man erstmal eine Einsatzgruppe im rGG und diese ist noch in der Lage, nach materielle und von mir aus auch personeller Auffüllung, Gefechtsaufgaben zu erfüllen, dann hätte diese Einsatzgruppe eine neue Aufgabe gestellt bekommen.

Jeder FJ der NVA war für nur einen Einsatz verplant, wenn ich das mal so sagen darf. Alles andere wäre Augenauswischerei. Und wenn besagter Fallschimrjäger als letzte Mann seiner Einsatzgruppe im rGG überlebt hat, dann kann er den Weg zu den eigenen Truppen antreten. Nun hängt es davon ab, wie weit die eigenen Truppen entfernt sind, ob er überhaupt eine Chance hat, zurück zu kehren.

In der Zeit der Auseinandersetzung der Blöcke war die Taktik ja noch die, dass verhältnismäßig geschlossene Fronten sich gegenüber standen. Das ist ja heute nicht mehr so. Die letzte große Aufgabe unseres überlebenden Jägers wäre es ja gewesen, die eigenen Truppen zu erreichen ohne durch diese im Feuer umzukommen. Sicherlich hätte er größere Chancen zu überleben, wenn es sich durch die eigenen Truppen, irgendwo versteckt, überrollen hätte lassen.

Trennung

Raiki
Eine Einsatzgruppe hätte keinen Brigadegefechtsstand angegriffen. Ab Division aufwärts, wären Gefechtsstände durch uns angegriffen worden. Brigadegefechtsstände lagen noch in der taktischen Tiefe. Das wäre Aufgabe der Fernaufklärer der Division gewesen.

Und bei Brigaden, die operative Bedeutung gehabt hätten, wie z.B. Raketenbrigaden, da wäre unser Angriff auf die Feuerleitbatterien geschehen oder gar auf die Feuerzüge der Raketen, denn diese konnten auch damals schon autark handeln.

Gruß Jörg
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Jörg
Gast





BeitragVerfasst am: So Jan 18, 2009 6:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

winfried hat Folgendes geschrieben:
... als Mitglied einer KEL (Kreiseinsatzleitung) sind mir entsprechende Lagenspiele und Handlungsdokumente aus KSÜ (Kommandostabsübungen) u.ä. noch bestens geläufig. Die Geheimhaltungsstufen GVS und VVS bestehen zwar nicht mehr, aber man muß auch nicht Alles in der Öffentlichkeit, wozu das Net auch zählt, breittreten.

Winni


Oh Winni, Du warst Mitglied in einer KEL?
Das ist ja interssant. Dann warst Du ja Chef einer KD.
Darf man erfahren in welchem Kreis Du da der Chef warst?
Denn wir müßten uns kennen, habe ich doch an den Übungen "Mosaikstein" und "Meilenstein" ebenfalls teil genommen, wenn auch nur als kleiner "Radierer" aus dem Hauptstab der NVA.
Wann warst Du denn Teilnehmer dieser Übung?

Gruß Jörg
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winfried
Gast





BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 9:58 am    Titel: Antworten mit Zitat

Nach Rücksprache habe ich den Beitrag bzw. die Antwort aus bestimmten Gründen gelöscht !!!

Winni


Zuletzt bearbeitet von winfried am Mo Jan 19, 2009 1:09 pm, insgesamt 3-mal bearbeitet
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roland



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BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 10:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Jörg,

korrigiere doch bitte einmal dein Sprüchlein dort unten.
Was würde Rosa wohl dazu sagen?

Schöne Grüße vom Krümelkacker und Erbsenzähler

Roland
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Jörg
Gast





BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 10:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Roland,

was soll ich ändern? Der Spruch ist so richtig geschrieben.
Das "auch", welches viele in dem Satz einfügen, ist nicht vom Original.
Original ist der Satz von Rosa so, wie er unten steht. Oder meinst Du was anderes?

Gruß Jörg
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winfried
Gast





BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 10:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das meinte Roland: "... Andersdenkeneden ..." - ortographisch richtig muß es heißen : "... Andersdenkenden..." Wink
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Rebell



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BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 10:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Freunde diese ganze Überlebensdiskussion hatten wir schon so oft - ist doch müssig - aber wirklich. Weil es nicht vorstellbar ist und ein Unbeleckter, der bloß Special Forces Heldenfilme kennt, glaubt das vielleicht auch noch.

Wenn man anerkennt, dass eine solche Auseinandersetzung mit dem Untergang der Menschheit geendet hätte und mit Sicherheit ein globaler KW Krieg gewesen wäre, wovon ein großer Teil auch noch in Mitteleuropa stationiert war - Mein Gott ! Asche !!!

Keine Front ! sondern rel. selbstständig handelnde versch. große Resttruppenkörper mit einer Restlebensdauer von 3-4 Tagen und Ende der Fahnenstange.
Wo es Teile von uns erwischt hätte ist doch völlig Wurscht - wir wären los gezuppelt. Immer noch besser, als untätig auf seinen Tod zu warten. Da nehm ich doch lieber noch den einen oder andren persönlich mit in die ewigen Jagdgründe. Und jede sabotierte Lance oder Cruise Missles war vielleicht (!) die Überlebensmöglichkeit von einer unbekannten Menge von Menschen für eine unbekannte Zeit.
Insofern gibts auch keinen Unterschied ob EG-Taktik oder Luftsturm.
Wenn`s um den Untergang der Menscheit geht - muß man kämpfen, schon alleine deshalb, weil man die allerkleinste Chance nutzen muß, dass vielleicht doch ein paar Leutchen überleben und wenn sie nur 0,00001 % Prozent ist.
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Hansalfred2
Gast





BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 2:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Jörg hat Folgendes geschrieben:
winfried hat Folgendes geschrieben:
... als Mitglied einer KEL (Kreiseinsatzleitung) sind mir entsprechende Lagenspiele und Handlungsdokumente aus KSÜ (Kommandostabsübungen) u.ä. noch bestens geläufig. Die Geheimhaltungsstufen GVS und VVS bestehen zwar nicht mehr, aber man muß auch nicht Alles in der Öffentlichkeit, wozu das Net auch zählt, breittreten.

Winni


Oh Winni, Du warst Mitglied in einer KEL?
Das ist ja interssant. Dann warst Du ja Chef einer KD.
Darf man erfahren in welchem Kreis Du da der Chef warst?
Denn wir müßten uns kennen, habe ich doch an den Übungen "Mosaikstein" und "Meilenstein" ebenfalls teil genommen, wenn auch nur als kleiner "Radierer" aus dem Hauptstab der NVA.
Wann warst Du denn Teilnehmer dieser Übung?

Gruß Jörg




Na Hallo Jörg, so fragt man Kameraden aus. Ich würde mir auch nicht in die Karten schauen lassen.
Kann mir nicht vorstellen, dass so etwas im Hauptstab der NVA üblich war.

Gruß Alfred
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winfried
Gast





BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 2:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Alfred, ich hätte kein Problem damit, aber es gab hier schon Aussagen, die sich dann woanders wiedergefunden haben.
Jörg kennt die Stellung, Zusammensetzung und Hauptaufgaben der Einsatzleitungen. Auch die unter Punkt 2.2. im Grundsatzdokument des Nationalen Verteidigungsrates von 1981 benannten Besonderheiten der Korrdinierungsgruppen, die meiner Ansicht nach nichts anderes wie KEL mit Sonderstatus waren.

Winni
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A.Stoe



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BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 4:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Rebell hat Folgendes geschrieben:

...
Insofern gibts auch keinen Unterschied ob EG-Taktik oder Luftsturm.
Wenn`s um den Untergang der Menscheit geht - muß man kämpfen, schon alleine deshalb, weil man die allerkleinste Chance nutzen muß, dass vielleicht doch ein paar Leutchen überleben und wenn sie nur 0,00001 % Prozent ist.



Und von den dreien die übrig bleiben gehen 2 Leute eine gleichgeschlechtliche Ehe ein ... Na Mahlzeit, da seh ich aber schwarz für das Fortbestehen der Menschheit ! Very Happy Very Happy Very Happy

_________________
"Geistiges Duellieren ist mit unbewaffneten unmöglich!"
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Rebell



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BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 4:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Andy- mach nicht solche Witze - der bitterböse WV ist zusammengebrochen aber die KW sind da, die Konflikte ebenfalls. Die Konfrontation ein Wesenszug des Imperialismus. Wir sind also noch lange nicht aus dem Schneider, zumal die gesamte Abrüstung quasi gestoppt ist. Die Nichtweiterverbreitung von KW ist ein "Scherz"-Abkommen geworden.
Eigentlich ist alles schlimmer als 1989.

- wir merken es nur nicht in unsrer geilen Konsumgesellschaft. Wir sollen uns ja auch keine solchen Gedanken machen, die da oben die machen das schon................ Rolling Eyes
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A.Stoe



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BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 5:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ach Peter, ich bin ja nun auch nicht gerade mit dem Klammerbeutel gepudert worden. Die Gefahr besteht solang der Müll existiert, da sind wir uns einig. Nur weil es kein "Feindbild" mehr gibt, heißt noch lange nicht, daß die Mittel beseitigt werden ... LEIDER !
Aber ein wenig Optimismus und Spass darf man doch noch haben ?

_________________
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Jörg
Gast





BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 5:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hansalfred2 hat Folgendes geschrieben:
[

Na Hallo Jörg, so fragt man Kameraden aus. Ich würde mir auch nicht in die Karten schauen lassen.
Kann mir nicht vorstellen, dass so etwas im Hauptstab der NVA üblich war.

Gruß Alfred


Question Question Question

Kopfschüttel

Gruß
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roland



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Wohnort: platte Burg

BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 6:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Rebell hat Folgendes geschrieben:
Andy- mach nicht solche Witze - der bitterböse WV ist zusammengebrochen aber die KW sind da, die Konflikte ebenfalls. Die Konfrontation ein Wesenszug des Imperialismus. Wir sind also noch lange nicht aus dem Schneider, zumal die gesamte Abrüstung quasi gestoppt ist. Die Nichtweiterverbreitung von KW ist ein "Scherz"-Abkommen geworden.
Eigentlich ist alles schlimmer als 1989.

- wir merken es nur nicht in unsrer geilen Konsumgesellschaft. Wir sollen uns ja auch keine solchen Gedanken machen, die da oben die machen das schon................ Rolling Eyes


Rebell!

Wie sagt man immer so schön dazu?

" Zwei Doofe - ein Gedanke"

Nein, es sind zum Glück viel mehr, als wir uns vielleicht überhaupt vorstellen können.

Roland
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winfried
Gast





BeitragVerfasst am: Mo Jan 19, 2009 6:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Um diese Thematik abzuschliessen, noch einmal zum besseren Verständnis für Alle nachfolgende Informationen zu Einsatzleitungen, die man ohne Weiteres hier offen nennen kann.

Im Jahr 1981 wurden durch den Nationalen Verteidigungsrat der DDR "Stellung, Zusammensetzung und Hauptaufgaben der Einsatzleitungen" beschlossen und zur Umsetzung gebracht.
Den meisten sind die Begriffe "Bezirkseinsatzleitung (BEL)" und "Kreiseinsatzleitungen (KEL)" geläufig.
Die Kreiseinsatzleitungen in den Territorialkreisen der DDR hatten führungsmäßig nachfolgend benannte Zusammensetzung:

a) dem 1. Sekretär der Kreisleitung/Stadtleitung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands als Vorsitzenden
b) dem 2. Sekretär der Kreisleitung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands als Mitglied, zugleich Vertreter des Vorsitzenden im Amt
c) dem Leiter des Wehrkreiskommandos der Nationalen Volksarmee als Mitglied, zugleich Stellvertreter des Vorsitzenden
d) dem Leiter der Kreisdienststelle für Staatssicherheit als Mitglied
e) dem Leiter des Volkspolizei-Kreisamtes/der Volkspolizei-Inspektion/des Volkspolizei-Amtes als Mitglied
f) dem Vorsitzenden des Rates des Kreises als Mitglied
g) dem Mitarbeiter für Sicherheitsfragen der Kreisleitung der SED, der dem 1. Sekretärs der Kreisleitung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands direkt unterstand, als Mitglied und zugleich Sekretär der KEL.

Darüber hinaus gab es Besonderheiten. Eine diese Besonderheiten betraf Kombinate in der DDR, in denen es Industriekreisleitungen der SED gab. Dazu heißt es im Grundsatzdokument:

"In Stammbetrieben von Kombinaten mit Industriekreisleitungen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands sowie in Stadtbezirken von Großstädten mit Stadtbezirksleitungen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands können bei Notwendigkeit für die einheitliche Durchsetzung von Aufgaben der Landesverteidigung Koordinierungsgruppen (Kombinats- bzw. Stadtbezirkskoordinierungsgruppen) gebildet werden. " Stellung, Zusammensetzung und Aufgaben der Koordinierungsgruppen waren gesondert in der Anlage 2 benannt.

So gab es in Großkombinaten der DDR keine Kreisdienststellen des MfS, sondern den KD gleichgestellte OD (Objektdiensstellen) und in der Linie XVIII (Volkswirtschaft) tätige OiBE des MfS.
Ebenso war nicht ein VPKA vorhanden, sondern ein BSA (Betriebsschutzamt) bzw. Betriebsschutzkommando. Ein BSA war wieder einem VPKA gleichgestellt. Einen Vorsitzenden des Rates des Kreises gab es auch nicht. Dafür den Generaldirektor des Kombinates. Der Leiter des WKK entfiel auch.
Die Koordinierungsgruppen ähnelten in der Zusammensetzung denen der KEL und wurden auf Grund der volkswirtschaftlichen Verantwortung und Bedeutung des betreffenden Kombinates durch entsprechende Führungskräfte erweitert bzw. ergänzt - ergab sich auch aus der Notwendigkeit, das man mit mehreren KEL zusammenwirken mußte. Durch den Vorsitzenden der KEL wurden weitere Arbeitsorgane gebildet bzw. geschaffen, wie z.B. zur Nachrichtenverbindung.

Auch für die Koordinierungsgruppen, gab es wie bei den KEL für den Verteidigungsfall Ausweichführungsstellen in Schutzobjekten eines AUR.
Nicht in allen Fällen gab es Schutzbunker.
Die Arbeits- und Handlungsfähigkeit der Bezirks- und Kreiseinsatzleitungen wurde periodisch im Rahmen von KSÜ überprüft. Die Mitglieder der KEL und der Koordinierungsgruppen trugen während dieser KSÜ FDU (ESKS). Ebenso gab es entsprechende militärische Dienstgrade.

Weitere Informationen zur Arbeitsweise der Einsatzleitungen beim nächstem Treffen im Februar bzw. am nächstem Lagerfeuer.

Winni
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AnDM



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Beiträge: 963
Wohnort: Meck-Pom

BeitragVerfasst am: Do Feb 05, 2009 12:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat


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